Es gab mal ein Land…

Das war's dann wohl...

Das war's dann wohl...

[Aktueller Song: "Don't Drag Me Down" von Social Distortion]

… in dem gab es ein Gesetz. Dieses Gesetz, es hieß glaube ich “Grundgesetz” und das Land, das hieß Bundesrepublik Deutschland war ein freiheitlicher Rechtsstaat. Das so genannte “Grundgesetz” besagte seinerzeit, als das Land noch ein Rechtsstaat war, dass jeder seine Meinung frei kundtun durfte, nämlich im Artikel 5, auf den sich auch Presse und Medien im allgemeinen immer berufen. In diesem Artikel 5 des Grundgesetzes dieses heute verstorbenen Rechtsstaates hieß es:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Dieses Gesetz wurde heute, am 02. September 2010, mit voller Kenntnisname der herrschenden Klasse gebrochen. In Deutschland – das wurde heute mit der einstimmigen (!) Entlassung des Bundesbankvorstandes Thilo Sarrazin klar – kann eben nicht jeder seine Meinung frei äußern. Frei, das bedeutet nämlich auch: Frei von staatlichen Restriktionen für diese Meinungsäußerung. Das Gegenteil ist bei Sarrazin passiert, er wurde als Abtrünniger aus dem Amt gejagt.
Dieser 02. September wird vielleicht eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen als der Tag, an dem die Meinungsfreiheit in Deutschland offiziell abgeschafft wurde, sofern es sie jemals gab. Denn ab dem heutigen Tage kann sich offiziell niemand in einer höheren Position mehr leisten, die “falsche” Meinung zu haben, ohne damit rechnen zu müssen, sein Amt zu verlieren.

Man kann von Thilo Sarrazin und seinem Buch halten, was man möchte, ihm Recht oder Unrecht geben, mit ihm debattieren, sich mit den Thesen auseinandersetzen oder sie schlicht ignorieren, sicher ist jedoch: Die Hexenjagd, die aus der gesamten politischen und medialen Kaste völlig am Volk vorbei auf ihn veranstaltet wurde, war Unrecht. Und sie wird nicht die letzte gewesen sein. Ähnliche Fälle werden folgen und jeder Politiker und Vorstandsvorsitzende, jeder Journalist und Schriftsteller, jeder Lehrer und Angestellte in Führungsposition, jeder Arzt, Anwalt, Akademiker, ja wirklich jeder, der in diesem Land etwas werden will, wird sich ab jetzt zweimal überlegen, ob er sich gegen die vorherrschende politische Meinung und das damit verbundene Neusprech stellen wird. Gut ist das nicht.

Ruhe in Frieden, Demokratie. Willkommen in der Diktatur der politischen Korrektheit.

Apropos Klimaerwärmung…

Klimakiller Nummer 1

Klimakiller Nummer 1

[Aktueller Song: "White Lies" von Stacy Clark]

… hier noch eine kurze Aufstellung meines CO2-Footprints der vergangenen 6 Monate:

- Einmal um die Welt geflogen, zusätzlich einige Inlandsflüge, also geschätzte 50.000 Flugkkilometer.
- Gebrauchtes Motorrad ohne Kat gekauft und 3.000 Kilometer bewegt.
- 8.000 Kilometer Auto gefahren – wann möglich mit Vollgas!
- Rechner im 24-Stunden-Dauerbetrieb.
- iPhone 4 gekauft – in England – von jemandem, der extra dafür rübergeflogen ist!
- Viele kleine Billig-Plastiksachen via Ebay und Airmail aus Hong-Kong geordert.
- Noch gute Elektronikprodukte einfach so weggeschmissen.
- Einen großen Bogen um “Fairtrade”, “Bio”, “Öko” und “Alternative” gemacht und dabei viel Geld für Sprit gespart.
- Viel Fleisch gegessen. Leckeres argentinisches Rindfleisch.
- Viel geraucht.

Ja, doch, ich komme meinem Ziel – einer von den russischen Energiekonzernen für mich gesetzten goldenen Statue am abgetauten Südpol – immer näher!

Spritsparen?! So’n Quatsch!

Strand von Egmond aan Zee

Strand von Egmond aan Zee

[Aktueller Song: "Over the Rainbow / What a Wonderful World" von Israel Kamakawiwo'ole]

Rückfahrt von Egmond aan Zee. Bis auf viel Regen und Windstärke 10 ein schöner Kurztrip, die Nordsee ist halt so, auch im Sommer, der ja seit August auch keiner mehr ist. Die niederländischen Autobahnen sind auch so, aber halt andersrum, nämlich alles andere als stürmisch: Es gilt globales Tempolimit 120, vielerorts begrenzt auf 100, 90 oder gar 80 km/h. Ich nutzte dieses Tempolimit heute spaßeshalber und aus Furcht vor weiteren, obszön teuren Strafzetteln zum ausgiebigen Spritsparen. Read on » » » »

Köln in HDR

[Aktueller Song: "20th Century Boy" von T. Rex]

Ein paar HDR-Bilder von Kölner Motiven, die ich im Rahmen eines Artikels für die Foto Praxis erstellt habe. Viel Spaß!

Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke

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Wer bei Amazon verkauft, ist selber schuld

[Aktueller Song: "The Suburbs" von Arcade Fire]

Eigentlich bin ich ein echter Amazon-Fan, für mich als Endkunde hat der Webshop auch einiges zu bieten, liefert Artikel aus dem riesigen Warenbestand meist innerhalb von 48 Stunden und ist auch sonst sehr fix und komfortabel. Nun wagte ich, einige Dinge bei der Amazon-Verkaufsplattform “Seller Central” loszuwerden und schon wurde mein Konto “überprüft” und die Zahlungen an mich eingefroren. Nicht nur, dass Amazon für die Verkäufer keine Hotline, sondern nur einen sperrigen E-Mail-Support mit “Rückruf-Service” hat – von selbst wird der Dienst nicht aktiv. Man könnte theoretisch jahrelang auf sein Geld warten. Und dann kommen nach Anfrage auch noch nervige Gestapo-Verhöre, die mir unterstellen, ich sei ein Betrüger: Read on » » » »

… jetzt mit Flattr

Flattr

Flattr

[Aktueller Song: "Come On Eileen" von Save Ferris]

Nachdem sich der Micropayment-Dienst Flattr dazu entschieden hat, ab sofort voll öffentlich zu sein, habe ich mir das Konzept endlich mal genauer angesehen. Gut, ich glaube kaum, dass dabei viel Geld herumkommt, trotzdem finde ich die Idee nicht schlecht, Bloggern, Fotografen und andere Web 2.0-Alleinunterhaltern mit einem einfachen Mausklick einen kleinen Obolus zukommen zu lassen. Read on » » » »

Gefangen in Köln

Autobahn

Autobahn

Die Stadt macht mich fertig. Der Lärm, der Dreck, der Alkohol. Alles stinkt nach Döner, Scheiße und Bierkotze, im Minutentakt flimmert Blaulicht an meiner Wohnung vorbei. Unten gröhlen Menschsimulationen, der Übergang zwischen Vollblutasis und Behinderten ist fließend, das Klima ist verpestet von kleinbürgerlichem Frohsinn und aggressiver Unbildung. Es stinkt nach Proll. “Kölsch immer ein Euro” steht auf einem Schild, mittags um 11 Uhr. Ich habe den Hals voll. Ich will raus, Luft und Ruhe haben. Read on » » » »

Unterwegs im Grünen-Ghetto

Alles ganz ganzheitlich...

Alles ganz ganzheitlich...

[Aktueller Song: "Ans Ende Denken Wir Zuletzt" von Sportfreunde Stiller]

Sülz, oh schönes Köln-Sülz. Aus persönlichen Gründen bin ich da jetzt öfter und echt: Da ist es wirklich schlimm. Rundum bevölkert von Gutmenschen zwischen 20 und 40, die ganz selbstverständlich in einer der zahllosen “niedlichen Lokale” Curry Rot-Grün an Cashewkernen bestellen und dabei ihre Wunschbabys so in die Luft halten, dass auch jeder sieht, was sie für die Allgemeinheit (Rentensystem! Soziales Engagement!) leisten. Hier in Sülz wird die ganze Bigotterie der intellektuellen Elite des Landes sichtbar: Man mag es Multikulti, aber bitte nicht vor der Haustür! Read on » » » »

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