Nach einem entspannten Flug mit New Zealand Airlines sind wir gestern in Neuseeland angekommen. Seltsam gut gelaunt sind sie hier, da bekommt man als Deutscher gleich Sodbrennen bei soviel Fröhlichkeit. Beim Überfliegen der Datumsgrenze haben wir natürlich elegant den 9. März übersprungen und das war gar kein gutes Gefühl. Aber das nur am Rande: Air Newzealand ist wahrlich empfehlenswert! Read on » » » »
Verrückte Kiwis
I visited the Mothership
Motel-Inder
Auf der Suche nach einem Motel für die Nacht haben wir Ecken von Orten gefunden, von denen wir nicht gedacht hätten, dass es sie gibt. Also sowohl die Motels, als auch die Ecken. Gemeinsam hatten sie immer nur eines: Jedesmal saß ein Inder im Office. Egal wo, egal wann, der Mensch im Office war ein Inder. Mal ein alter, mal ein junger, aber immer, immer, immer ein Inder. Manchmal konnten wir schon beim Aussteigen den Geruch indischen Essens riechen und wussten sofort: Auch hier ist der Inder am Werk. Die große Inder-Verschwörung? Ich dachte kurz darüber nach – und fand die Antwort! Read on » » » »
Alkoholkontrolle!
Jaja, Santa Barbara: Nach 10 Stunden Autofahrt über den schnieken Highway 1, inklusive einem rund einstündigen Zwangsstopp wegen eines Erdrutsches und der Suche nach einer Unterkunft waren wir gestern Abend erst einmal müde und gierig auf ein alkoholisches Erfrischungsgetränk. Santa Barbara ist so etwas wie der Ballermann von Kalifornien, insofern war es kein Problem, Bier in einem Liquor-Store zu kaufen. Dann allerdings folgte der fatale Fehler, denn anders, als ich angenommen hatte, war es eben nicht erlaubt, Bier in Papptüten auf der Straße zu trinken. Prompt wurden wir von einem schwer bewaffneten, aber freundlichen Herrn in schwarzer Uniform aufgehalten und über die Sachlage aufgeklärt. Die Knolle hat er sich dann gottlob gespart, als er merkte, dass wir Ausländer sind. Immerhin. Glück gehabt: Das hätte auch schiefgehen können!
Achtung, Beleidigung: Gepflegt nach Mekka kotzen
Virgin Atlantic erleichtert sein Fluggästen das gepflegte Vomitieren in die richtige Richtung. Wir sagen Danke!
Von Touriquatsch, Taco Bell und Crackniggern
Was für eine Nacht…
Gefangen in der Grübelfalle, Aufregung vor dem Start. Heute geht es los ins große Unbekannte und da ist diese Sorge, dass das womöglich alles schief gehen könnte. Sicher: Das wird nicht passieren. Jetzt ist es 8 Uhr, in 12 Stunden sitzen wir im Flieger Richtung London. An Schlaf ist nicht mehr zu denken, und die Nacht wird noch länger werden, denn beim Warten auf den Anschlussflug nach San Francisco – der erst Montagmorgen um 11 Uhr geht – werde ich vermutlich auch kein Auge zumachen. Heißt: Die nächsten 26 Stunden, plus der inzwischen 22, macht insgesamt 48 Stunden Schlaflosigkeit und ob ich Flugzeug schlafen kann, ist auch noch fraglich. Wären weitere… 16? Stunden bis zum Hostel. Insgesamt keine gute Perspektive. Wenigstens habe ich die Zeit genutzt… Read on » » » »
Glücklicher Finanzbeamter
Vor dem Trip stand noch ein unangenehmer Termin an: Steuerzahlung für das erste Quartal 2010, und zwar vorab, zur Sicherheit, wer weiß, ich oft ich unterwegs die Möglichkeit habe, online Geld zu überweisen. Und weil ich vermeiden wollte, dass mein Geld irgendwo im Finanzdschungel versackt, rief ich vorher beim Finanzamt an, um herauszubekommen, ob das Konto stimmt und wie ich die Überweisung zu kennzeichnen hätte.
Ich so: “Ich würde gerne Steuern zahlen.”
Finanztyp so: “Sie würden GERNE Steuern zahlen?!”
Ich so: “Ja, ist mein erstes Mal.”
Finanztyp so: “Sie… wollen… GERNE… Steuern… zahlen…?!”
Ich so: “Sehr wohl, sehr wohl.”
Finanztyp, baff: “Ja… dann… überweisen Sie uns das doch einfach.”
Er war sichtlich irritiert.
Ich so: “Wollte nur fragen, wie ich das kennzeichnen soll.”
Er lacht: “Am besten schreiben Sie Ihre Steuernummer und das Quartal rein.”
Ich so: “Jo, mach’ ich das.”
Er so: “Alles klar?”
Ich so: “Alles klar.”
Er so: “Ja, dann viel Spaß.”
Ich so: “Ja, danke.”
Er so: “Aber keine Ursache.”
Lange Flüge überstehen
[Aktueller Song: "Jein (2010 Radio Edit)" von Fettes Brot]
Das dumme an der in 48 Stunden startenden Weltumrundung ist die Tatsache, dass wir den größten Teil der Strecke im Flugzeug verbringen müssen, besser gesagt: Vermutlich wieder auf 20×20 Touristenklassenzentimetern eingepfercht zwischen einem übergewichtigen, blasenschwachen Amerikaner (Fensterplatz) und einer bonbontütenraschelnden, Schwänke aus ihrem Leben erzählenden Oma sowie einem dauerschreienden Baby auf dem Sitz hinter und einem Kind im Vorschulalter auf dem Sitz vor mir, das seine Langeweile damit überbrückt, mich den gesamten Flug über zwischen den Sitzen hindurch dümmlich anzustarren. Read on » » » »





