Die einen nennen es Fair-Trade-Reisen…

… ich nenne es Elendsvoyeurismus. Was sonst soll es sein, was der Reiseanbieter iTravel dem geneigten Gutmenschen laut derStandard.at feilbietet?
Da ist die Rede von “Fair-Tourism-Reisen nach Indien, Südafrika und Brasilien an, die eine Kombination aus Erholung, Sightseeing und der Besichtigung sozialer Projekte vor Ort beinhalten”. Dort kann der Weltverbesserer dann gucken, wie schlimm es wirklich ist in der bösen Welt, etwa wenn er die “älteste Favela der Stadt” in Salvador oder “SOS-Kinderdorf” in Afrika besucht. Danach kann er dann entspannt im Viersternehotel absteigen, in dem nur “einheimische Mitarbeiter beschäftigt sind” (weil die billiger sind, wie auch in jeder lausigen Absteige in Kalkutta) und darüber nachdenken, welche Öko-Bilanz er wohl beim Flug an die Schauplätze menschlicher Katastrophen aufgestellt hat.

Weitere Infos: iTravel Fair Tourism-Reisen

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One Comment on "Die einen nennen es Fair-Trade-Reisen…"

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  1. [...] (die Menschen) sie (die Welt) nur von unseren Kindern geborgt und so. Und so gehen die einen auf Fair-Trade-Reise, ...

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