… dann aber bitte richtig:
Russell Tyrone Jones, besser bekannt als Ol’ Dirty Bastard, 2004 verstorbenes Mitglied der musikalisch doch recht fragwürdigen Band Wu-Tang Clan, hat’s zu lebzeiten wohl richtig richtig gemacht:
Eine Reportage auf MTV zeigte ihn, wie er mit seiner Limousine zwei seiner 13 Kinder zum Welfare-Büro von New York State brachte, um die US-amerikanische Sozialhilfe zu kassieren, während sich sein Album noch in den Top 10 der Charts befand.(…)
Sex und Drogen beeinflussten seine Arbeit, positiv und negativ. Bei den Grammy Awards 1998 stürmte er überraschend die Bühne und begann sich zu beschweren, dass er extra neue teure Kleidung gekauft habe, da er davon ausging, den Titel für das beste Rap-Album zu gewinnen.(…)
Ab 2001 wurde er für 16 Monate wegen illegalen Drogenbesitzes inhaftiert.(…)
Jones lebte unter offiziellem Hausarrest im Haus seiner Mutter, VH1 produzierte eine Reality-Show mit seinem Leben.(…)
Eine Überdosis Drogen war der Grund des plötzlichen Todes. Laut einem Mediziner fand man in seinem Magen Kokain und Tramadol, ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel. Die Kombination dieser beiden Substanzen war vermutlich für den Herzinfarkt verantwortlich.
… und das mit 36 und ohne Schießerei. Irgendwie cool, der Kerl. Und wie alle coolen Kerle ist er viel zu früh dahingeschieden.


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