30.03.08
Diese kleinen Aufzüge mit einem Quadratmeter Grundfläche und der Aufschrift "4 Personen oder 300 Kilo" sind doch ein Witz! Die sind eng, sehr eng und obendrein von den Aufzugbauern offensichtlich auf durchschnittlich kleine Menschen zugeschnitten. Wenn ich mit zwei beliebigen Freunden da reingehe, ist der Aufzug nicht nur voll, sondern ächzt und stöhnt unter dem Gewicht, kein Wunder, sind wir doch alle über 100 Kilo schwere Muskelpakete. Gestern tat das Gewicht dann auch sein Übriges: Beim Aussteigen stolperten wir alle über eine Stufe, die zwischen Aufzug und Flur entstanden war. Offenbar hatte der Aufzug uns nicht geschafft.
Jetzt weiß ich auch, wie die Hölle aussehen dürfte: Auf der Nacht von Samstag auf Sonntag steckenbleiben mit so einem Aufzug, alle drei haben Gyros Spezial gegessen und einer muss pinkeln... ich werde demnächst die Treppe nehmen!
30.03.08
Bene: "Dein Husten klingt scheiße. Rauch' nicht so viel, da kriegt man Krebs von."
CRen: "Krebs? Hatte ich schon, war nicht so schlimm..."
Abgesehen davon ist mein Husten auch mehr allergischer Natur: Wenn in meiner Nähe Holz schimmelt, huste ich mir die Seele aus dem Leib, also macht Euch mal keine Sorgen.
29.03.08
Nicht, dass ich eine Person wie Geert Wilders in ihrem Treiben unterstützen würde, aber ist es nicht ein wenig seltsam, dass sein Film Fitna einerseits in die Kritik gerät, weil er den Islam als gewalttätig kennzeichnet, andererseits aber Server-Betreiber, die den Film hosten, aus Sorge um das Leben ihrer Mitarbeiter den Film von ihren Servern schmeißen müssen? Ist es nicht ebenso befremdlich, dass einerseits viele Menschen weiterhin glauben, der Islam sei die Religion des Friedens, während andererseits die Meinungs- und Pressefreiheit (die auch in den Niederlanden und auch für Menschen wie Herrn Wilders gilt) aus Angst vor islamistischen Terroranschlägen unterlaufen wird, indem Filme (und Karikaturen...), die genau diese gewalttätige und faschistische Seite des Islams anklagen, einfach für "falsch" und "boshaft" erklärt werden?27.03.08
26.03.08
Wieso kommen so Regentiefs eigentlich immer dann, wenn ich Urlaub habe? Weihnachten rum war's der gleiche Unfug, Karneval auch, dazwischen ständig Sonnenschein und allgemeine Glücksgefühle. Und ich WEISS, dass pünktlich Montag Morgen wieder die Sonne scheinen wird, die Temperaturen auf 30 Grad klettern und ich voll sickig sein werde.
Von wegen Klimaerwärmung! Der nächste, der mir so einen SCHEISS erzählt, bekommt direkt einen auf den Latz! Sollen sie doch ersaufen, die blöden Eisbären, ist mir doch egal, ich will jedenfalls im Frühling kein Wetter haben wie den ganzen Winter nicht!
Hugh, ich habe gesprochen!
26.03.08
Beim Winkelsen aufgeschnappt und für fortführfähig befunden: Das iTunes-Stöckchen. Und eh Ihr alle fragt: Nehmt's Euch einfach!Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik?
2.394 Titel
6,4 Tage
15.06 Gigabyte in feinster 256-Kbit AAC-Qualität
Kürzester und längster Track (ohne “Intros”)
"Happy Holidays, You Bastard" von Blink-182 (0:42)
"Amy Amy Amy / Outro / Moody's Mood For Love" von Amy Winehouse (11:03)
Erster und letzter Track (Titelname)
"A-W-E-S-O-M-E" von Reel Big Fish
"2000 Light Years Away" von Green Day
Erster und letzter Interpret
Absolute Beginner
Zolof The Rock & Roll Destroyer
Erstes und letztes Album (Titel)
Dog eat Dog – All Boro Kings
Kaleef - 53rd State of Mind
Die fünf meistgespielten Tracks:
"Pure Shores" von All Saints (156x weil ich's über Nacht auf Rotation hatte, ohne den Rechner auszumachen)
"Wonderwall" von Oasis (92x, ist aber auch geil, der Song)
"The Sounds of Silence" von Simon & Garfunkel (69x, ebenfalls ein Meisterwerk!)
"Neighboorhood #2 (Laika)" von The Arcade Fire (53x, ebenfalls nicht schlecht...)
"Numb" von Linkin Park (50x)
Viel davon auch, weil ich gerne mal Lieder auf "Repeat 1" höre, den Ton wegen Telefon abstelle und den Rechner dann über Nacht laufen lasse.
Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox)
Benutz' ich nicht.
Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?
Sex: 35 (puritanische Bibliothek mit jugendgerechter Popmusik)
Death: 8 (wenig Metal und Goth...)
Love: 101 (warum auch nicht, Liebe ist der wohl einzige Grund, warum minderbegabte Menschen Songs und Gedichte schreiben)
You: 286 (warum auch immer...)
Home: 32
Boy: 56
Girl: 40
Wie gesagt: Nehmt's, wenn Ihr's gebrauchen könnt.
25.03.08
So, kein VZ-Mist mehr, ich mach' jetzt meine eigene Social Community auf, voll Web Zwonullig und mit ganz vielen lustigen Gruppen, wo alle drin sind, aber niemand diskutiert. Und weil man ja auf Datenschutz achtet, lässt man sich am besten gleich nur noch mit falschem Namen dort blicken, damit einen auch keiner findet. Blödsinn. Ich nehm' jetzt doch Facebook, das ist jetzt deutsch und viel entspannter, zumal ich rausgefunden habe, wie man die Weitergabe von Daten an Suchmaschinen verhindert.Allerdings hat StudiVZ mir den Abschied schon echt schwer gemacht und voll auf die Tränendrüse gedrückt:

Aberaber, liebe Leute. Ich bin doch noch da, nur eben bei der Konkurrenz, wie sich das gehört!
25.03.08

Nicht, dass dreimal 10 Sekunden ohne Ton mit diesem albernen Schriftzug Menschen vom Raubkopieren abhalten würde... abgesehen davon, dass der Film "Vollidiot" auch ohne Kopierschutz hervorragend kopiergeschützt ist, denn wirklich sehen will den ja niemand. Und wenn man's trotzdem tut, freut man sich, wieder zwei Stunden gealtert zu sein, ohne etwas gelernt zu haben oder wenigstens amüsiert worden zu sein.
24.03.08
Bei fast sieben Milliarden Menschen auf dem Erdenrund ist es kein Wunder, dass der, der es sich leisten kann, versucht, sich von anderen Menschen abzuheben. Individualisierungsversprechen sind es, die Produkte wie Apples iPod, den Mini Cooper und den H&M-Unfug zu Verkaufsschlagern haben werden lassen, ebenso Prada-Taschen und diese eckigen Webdesigner-Brillen oder die allseits beliebte Metrosexualität. Dumm nur, dass der ganze Mist über den zweiten und dritten Vertriebskanal, etwa Ebay, innerhalb kürzester Zeit auch vom Proll oder Semi-Proll adaptiert wird.
24.03.08
Eben gefunden und herzlich gelacht: Hide-a-Pod, eine Vorrichtung, um einen iPod diebstahlsicher als Microsoft Zune zu tarnen. Zune, das ist Microsofts wenig erfolgreicher iPod-Konkurrent. So wenig erfolgreich, dass Microsoft bis heute auf eine Vermarktung in Europa verzichtet. Kein Wunder, der Zune ist hässlich, spielt nicht alle Formate und ist technisch hinterher – ach, Moment, das ist der iPod ja auch, aber Apple kriegt das irgendwie ansprechend vermarktet, so ansprechend, dass der iPod halt gerne geklaut wird. Der Zune hingegen nicht, ist ja auch kein Wunder, bei den Ebay-Preisen.
24.03.08
Die Liebe der Umweltfanatiker zu Spritvernichtern ist in diesem Werbespot grandios persifliert. Aber es stimmt: Warum fahren eigentlich all die Ökofaschisten uralte Kisten wie Ente, Opel Ascona Diesel oder VW Bully, die in keinem Verhältnis zur Leistung Benzin saufen und Öl tropfen, um dabei katalysatorfrei die Luft zu verpesten? Kisten, die man nur mit einem beherzten Wurf in den Stahlkocher halbwegs recyclen kann? Natürlich, es ist schön alternativ und romantisch kapitalismuskritisch, eine Kiste zu fahren, die selbst Fahrlehrer im schönen Lagos nicht mehr benutzen würden, aber wirklich konsequent ist das nicht... Insofern: Gratulation an Smart für diesen wirklich sehr mutigen Spot in Zeiten ökologischer Bigotterie.
By the way: Der Song ist nett – weiß jemand, wie der heißt?
24.03.08

Lecker, oder?
... und das Schöne ist: NIEMAND beschwert sich, dass man nachher stinkt!
22.03.08
Als Dirty Sánchez bezeichnet man eine Sexualpraktik, bei der der aktive Partner beim Analverkehr unmittelbar nach der Ejakulation mit dem Finger in den Anus des passiven Partners eindringt und dann eine Mischung aus Sperma und Kot unter die Nase des passiven Partners streicht"
"Dirty Sanchez" ist schon ein genialer Begriff dafür... man muss selbst ohne zu wissen, was das sein soll, automatisch an schmierige Schnurrbärte denken und das kommt der Realität ja recht nahe...
22.03.08
Faszinierend, wie hervorragend inzwischen die über Jahre antrainierten Selbstverdrängungsmechanismen funktionieren. Während man sich früher mal gerne mit Deprimucke auf dem Walkman unter den Sternenhimmel oder in den dunklen Wald verzogen hat, um über das Universum, das Leben und den ganzen Rest nachzugrübeln, bleibt inzwischen fast gar keine Zeit mehr für sowas. Und selbst wenn Zeit wäre, beschäftigt man sich anderweitig, konfiguriert zum Beispiel sinnlos an Computerzeugs rum oder liest einfach ein Buch oder guckt Fernsehen oder telefoniert oder chattet oder macht sonstwas, um bloß nicht mit sich selbst allein zu sein.Das funktioniert bei mir inzwischen derart perfekt, dass ich Schwierigkeiten habe, überhaupt noch zu grübeln oder mich in diesen zwanghaft tiefsinnigen Zustand zu versetzen. Vielleicht ist es aber auch nur die Sucht nach sozialem und multimedialem Input, die dafür sorgt, dass ein Spaziergang mit Deprimucke einfach nicht mehr törnt. Möglich auch, dass ich mich gar nicht selbst reflektieren will, weil die logische Konsequenz tödlich wäre. Aber es hilft: Die Neigung zu Depressionen geht vollkommen flöten, wenn man keine Zeit mehr mit sich selbst verbringen muss.
Doch selbst die dadurch verdrängte hausgemachte Selbstdeprimierung hat gewisse Vorzüge: Wenn man schon im Selbstgespräch so deprimierend ist, dass man am liebsten von der Brücke springen würde, wirkt man eventuell auch auf andere so und man kann Menschen gezielt in den Selbstmord treiben.
Werd' ich demnächst mal ausprobieren...
22.03.08
Eine Airport Express ist etwas Feines: Man kann den Router in ein Netzwerk einbinden und Musik wie Druckaufträge kabellos an Anlage und Drucker übertragen. So weit die Theorie. In der Praxis muss der Airport-Anwender mit zahlreichen Brummschleifen, knistern in den Boxen und nicht funktionierenden WLANs rechnen. Ich habe den Kampf mit der Technik auf mich genommen, vier Stunden Lebenszeit investiert und GEWONNEN! Wie? Das lest Ihr nach dem Sprung.
Continue reading "Airport Express-Terror und der Sieg über die Technik"


Thu, 20.11.2008 13:37