Das GMail-IMAP-Experiment
Man kann auch sagen: IMAP ist scheiße. Ganz einfach. Nachdem ich gestern mein Mailkonto – warum auch immer – auf IMAP umgestellt habe, um die Mails künftig “direkt” zu verwalten, habe ich soebene wieder POP3 angeschmissen.
Was war passiert?
Ganz einfach: Der IMAP-Server von Googlemail bricht unter der Last meiner 10.000 Mails mit insgesamt rund einem Gigabyte schlicht und ergreifend zusammen. Nachdem er von gestern, 20 Uhr, bis heute, 16 Uhr gebraucht hat, um alle Mails abzurufen, artete jede noch so geringe Änderung (Löschung, Verschieben, Öffnen von Mails) in minutenlange Server-Verbindungen aus. Das muss ja nicht sein, insofern: Besser schön POP3 nutzen, alle Mails automatisch von GMail ins Archiv verschieben lassen und ab und an den Mist rauslöschen. Das ist viel einfacher als mit IMAP und die Mails hat man trotzdem jederzeit überall zur Verfügung.
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