Nerdnotiz: Ich bin spitz auf den eeePC

eeePC (Quelle: Asus.com)[Aktueller Song: "Livin" On The Edge" von Aerosmith]

Endlich haben diese PC-Frickelfirmen sich mal etwas sinnvolles ausgedacht, auf dem KEIN Mac OS X läuft: Der Asus eeePC ist so ziemlich die genialste Idee seit dem… ja, ist ja auch egal, auf jeden Fall will ich so ein Teil haben. HABEN! Auf so einen Immerdabei-Laptop habe ich seit Jahren gewartet. Und zwar auf einen wie den eeePC mit einem hübsch angepassten Linux samt vorinstallierten, sinnvollen Anwendungen und ohne diese Krankheit von Betriebssystem, die sich Windows schimpft.

Als Software-Redakteur einer beliebten PC-Zeitschrift bin ich natürlich auch bereits in den Genuss gekommen, mit dem Teil herumspielen zu dürfen. Es ist unglaublich, wie wertig der eeePC trotz des geringen Preises wirkt. Als wäre er aus einem Stück geschnitzt liegt er mit sattem Meerschweinchengewicht in der Hand. Die Tastatur ist ebenfalls auf dem Niveau wesentlich teurere Geräte, allerdings arg klein und deshalb nichts für Menschen, die unter Wurstfingern leiden. Und Dank Verzicht auf bewegliche Teile wie Festplatten, abgesehen vom Display-Scharnier, ist der eeePC auch robust genug, den Einsatz in Uni, Schule und Rucksack zu überstehen. Und falls er doch kaputt geht, ist das auch egal, denn das gute Stück kostet nur 299 Euro und ist damit als Computer sicherlich schnell zu ersetzen.
An der Haptik des eeePC können sich viele wesentlich teurere Notebooks eine Scheibe von abschneiden, insbesondere die beliebten Müllkisten großer Discounter!

Allerdings werde ich mir den eeePC erstmal nicht kaufen. Der Grund ist der Bildschirm. Der ist zwar nicht von schlechten Eltern, Blickwinkel, Helligkeit und Geschwindigkeit sind auf aktuellem Niveau. Allerdings – und hier ist der Punkt, wegen dem ich mein Geld erst einmal stecken lasse – hat das mickrige 7-Zoll-Display beim eeePC 701 (4G) eine noch mickrigere Bildschirmauflösung von 800×480 Pixeln. Damit fällt die Kiste für die meisten Internetanwendungen schonmal flach. Und für eine reine mobile Schreibmaschine ist er mir dann mit 299,- Euro doch zu teuer, zumal der Akku mit netto drei Stunden nicht eben lange hält. Trotz dieser Mankos war der eeePC in den USA in kürzester Zeit ausverkauft.

So bleibt mir also nur das Warten auf das hoffentlich bald erscheinende 10-Zoll-Modell eeePC 1001 (8G oder 16G) mit hoffentlich besserer Auflösung und mehr Akkuleistung. Dann ist die Kiste definitiv gekauft und das Macbook Pro wird gegen einen hübschen iMac ausgetauscht.

Weitere Infos:

eee-pc.de: Die eeePC-Newsseite
eeepc.de: Das eeePC-Forum
Offizielle Website von Asus

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