Schwarz vor Augen

“, WIDTH, 1, HEIGHT, 1);” onMouseOut=”return nd();” >[Aktueller Song: "I Can"t Control Myself" von The Troggs]

Schon Donnerstag winkte der Arzt bei der Visite mit einer Entlassung. “Eigentlich könnten wir Sie morgen für ein paar Tage rauslassen.”
Die Freude war groß. Ich harrte dem Freitag. Mir ging es gut, ich hatte keine Schwierigkeiten, war schon seit Tagen jeden Nachmittag unterwegs, ohne mich schlecht zu fühlen. Der Freitag kam.
Arzt: “Ja, wenn die Blutergebnisse stimmen, können wir Sie heute rauslassen.”
CRen freut sich. Einen Wolf. Einen ziemlich großen. War eigentlich mehr ein Bär.
13 Uhr: Die Blutergebnisse sind da.
13.03 Uhr: CRen wankt vom Schwesternzimmer ins Arztzimmer zwecks Entlassungsverhandlungen.
Arzt: “Also theoretisch könnten Sie gehen, aber praktisch stimmt der eine Wert noch nicht, das ist uns zu gefährlich. Wir haben erst letzten Monat einen Patienten wegen sowas verloren. Wir würden Sie lieber noch über das Wochenende…”
Im nächsten Moment liege ich in den Armen zweier junger Ärzte und eine blonde Ärztin grinst mich an. “Na, da ist wohl einer umgefallen.”
CRen: “Sieht wohl so aus, als würde ich das Wochenende hier verbringen…”
Ärztin: “Joa, wäre wohl schlauer.”

Ich frage lieber nicht, warum ich ausgerechnet dann das erste Mal in meinem Leben ohnmächtig werde, wenn ich darum feilschen will, aus dem Krankenhaus rauszukommen. Aber war vielleicht der passendste Moment.

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