Schlagworte: Frankreich

Alternativen zum Jetzt und Hier #1: Sandwichpause in der sommerlichen Bretagne

Sandwichpause in der sommerlichen Bretagne
Sandwichpause in der sommerlichen Bretagne

In diesem Sommer bin ich die Küste der Normandie und der Bretagne abgefahren. Ziel: Hauptstraßen meiden, nie den Blick auf’s Meer verlieren. Eine Tour, die sich gelohnt hat – es gibt viel zu entdecken in der Gegend.

Geek auf Reisen

Technik für unterwegs
Technik für unterwegs

Nun ein Blick auf die Technikausstattung der nächsten zwei Wochen: Mit dabei sind das iPad mit Belkin-Keyboardhülle, eine Fuji X10 und mein iPhone 4 samt zugehörigen Ladegeräten. Gegenüber der Weltreise, auf der ich neben dem iPhone 3G noch eine Spiegelreflex samt Objektivpark und ein Dell-Netbook mit Hackintosh-Betriebssystem dabei hatte, ein echter Fortschritt. Insbesondere in Sachen Kamera habe ich damals eines gelernt: Nimm niemals eine Spiegelreflex mit, wenn Dein fotografisches Talent deren zusätzliches Gewicht nicht rechtfertigt. Die X10 ist in solchen Fällen ein guter Kompromiss. Und auch das iPad ist so ein Ding, das ich damals auf der Weltreise schmerzlich vermisst habe, obwohl diese Geräteklasse zu diesem Zeitpunkt erst wenige Wochen alt und noch gar nicht in Deutschland erhältlich war. Das leidige Tastaturproblem löst die Belkin-Hülle, da man jedoch ohnehin mehr konsumiert als schreibt, ist das iPad in dieser Konfiguration definitiv deutlich praktischer als ein Netbook oder das Macbook Air, das ebenfalls zur Debatte stand. Praktischerweise lassen sich iPad und iPhone per Zigarettenanzünder-Adapter laden, für den Akku der Kamera habe ich noch – ebenfalls von der 2010er-Reise – einen 12-Volt-Bordnetz auf 220V-Eurostecker übrig. Wobei ich mich wundere, dass bisher nur so wenige Kamerahersteller auf eine USB-Ladefunktion ihrer Geräte setzen.
Ach ja: Der SD-Kartenadapter für das iPad ist natürlich auch dabei. Und der ganze Kram wiegt zusammen gerade einmal etwas über zwei Kilo.

Mit dem Auto in die Bretagne

Auf an's Meer!
Auf an's Meer!
—Aktueller Song: “Somewhere In the Between” von Streetlight Manifesto—

In wenigen Stunden fahre ich los: Mit dem Auto mit dem frisch implantierten Schiebedach Richtung Bretagne. Das klingt im Vergleich zur Weltreise vor inzwischen über zwei Jahren, die noch dazu von vulkanischen Aktivitäten gestört wurde, erst einmal unspektakulär: Immerhin sind es streckenmässig nur rund 1.000 Kilometer, die mich von zuhause trennen – Kindergarten, diese Strecke schaffen Rentner auf dem Jakobsweg auch problemlos zu Fuß. Genau deshalb habe ich mir die Reise etwas erschwert und gewisse, für Deutsche auf Reisen typische Dinge, einfach auf Seite gelassen, um das Abenteuer Europa mal so richtig zu erleben: Weiterlesen

Mexiko

… hat’s dieser Tage ja auch nicht leicht. Erst die Schweinegrippe, jetzt noch das Erdbeben. Irgendwer da unten scheint irgendwem da oben mächtig quergekommen zu sein, das ist sicher. Dabei ist Mexiko doch bekannt für sein sauberes Trinkwasser und seine saubere Luft, seine arbeitsame Bevölkerung und seine florierende Wirtschaft. Ein bis dato derart vom Schicksal bevorzugtes Land wie Mexiko muss einfach auch mal eins draufkriegen von der Natur, das wäre ja nur unfair, wenn es ständig so benachteiligte Länder wie Deutschland oder Frankreich treffen würde, sind wir doch mal ehrlich.

Frankreich vs. Deutschland

Deutsche Antwort auf “French Maid TV”French Maid TVUnd plötzlich war mir klar, warum deutsche Männer so eine Obsession für Französinnen haben, während man Franzosen mit deutschen Frauen über den Äquator jagen kann.
Erklärt vermutlich auch, warum die Deutschen mehrmals in Frankreich einmarschiert sind, die Franzosen aber meist spätestens am Rhein umgekehrt sind.
Links das Original “French Maid TV“, rechts (mit der Dame in weiß) der deutsche Abklatsch.

Warum Deutschland NICHT schlechter ist als andere Länder

Deutschland – Land der Staatsverschuldung, der übertriebenen Bürokratie, der hohen Preise und der Arbeitslosigkeit.
Grund genug für jeden deutschen Staatbürger, ausgiebig über seine Heimat zu lästern. Die Hauptintention dabei: überall ist es besser als zuhause. Weil es zuhause ja echt alles voll doof ist.

“Ich wandere aus” heißt es oft. Aber ausgewandert wird nur in den seltensten Fällen. Weil der Deutsche an sich nicht nur grundsätzlich muffig, sondern auch faul und, ganz nebenbei, auch extrem heimatverbunden ist. Da ist schon der Wechsel der Stadt ein großes Problem. Dabei ist doch Deutschland wirklich alles andere als optimal: Die Sommer kalt, die Winter warm, alle Arbeitslos und irgendwo am Steuer seines SUV fragt sich vielleicht der ein oder andere, warum diese √úberregulierung ihm verbietet, seinen X5 durchs Naturschutzgebiet zu manövrieren.

Ganze Gespräche in Cafés werden auf dieser Grundlage geführt, besonders von Menschen, die mal Urlaub in einem der Auswanderungsziele gemacht haben. Dann heißt es “in X ist alles besser”.
Es ist vogue, ein Lieblingsland zu haben, irgendwo auf der Welt, in der sich der Deutsche sein ganz persönliches Utopia aufbaut.
xTown.net hat sich Utopia mal genauer angeschaut.
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