Zensursula und die deutsche Seele

keyboard[Aktueller Song: "New Soul" von Yael Naïm]

Nun ist es also durch, das Gesetz zur Sperrung von Kinderporno-Websites. Viel vermisse ich nicht, ich schaue mir keine Kinderpornos an. Ein großes Stoppschild warnt nun also User vor bösen Websites, ein klares Scheitern des Rechtsstaates, der lieber zensiert, als Ursachen und die Hintermänner der Perversionen international zu bekämpfen. Stattdessen ein Mantel des Schweigens und eine – die wohl erfolgreichste – Online-Petition gegen das Zensurgesetz, die ins Leere lief. 134.000 Stimmen wurden von der Politik überhört, doch das hat seine Gründe: Deutsche Netznutzer haben keine Protestkultur!

Natürlich: Ursula von der Leyen, kurz Zensursula, hatte mächtige Verbündete bei ihrem Supermutterplan, die Deutschen vor dem Bösen im Netz zu schützen. Und weil die deutsche Staatlichkeit am Handel mit Kinderkörpern offensichtlich verzweifelt und dieses Internet sowieso eine ganz unheimliche Angelegenheit ist, wurden die, die den Gesetzesvorschlag kritisierten, systematisch diffamiert. Frau von der Leyen machte den Anfang, stellte Internetnutzer, die sich mit der Technik auskennen, erst einmal unter Generalverdacht. In einem Radiointerview verkündete sie:

Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen: Wen kenne ich, wer Sperren im Internet aktiv umgehen kann? Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internet-Nutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.

Also 20 Prozent aller Internetnutzer, die sich auskennen, sind automatisch Pädokriminelle. Wer es wagt, sich um teils willkürliche und vermutlich kaum überprüfbare Netzsperren herumzuarbeiten, ist automatisch ein Kinderschänder. So sieht die Bundesfamilienministerin das knifflige Problem und macht es sich damit mehr als einfach, nur weil sie das Netz – wie viele ihrer Generation – eben nicht versteht.

Sperren, das wissen die jüngsten, bringen wenig, das zeigt auch aktuell das Beispiel Iran.

Doch es kam noch besser: Nicht nur pädokriminell, sondern gleich Staatsfeinde sollen die sein, die sich gegen die Sperrverfügung im Internet richten. Politikprofessor Herfried Münkler, selbst ein Vertreter der Generation Schallplattenspieler, wusste es in der Frankfurter Rundschau besser als Millionen Internetanwender in Deutschland:

Es ist eine eigentümliche Schar, die sich unter dem Banner der Netzfreiheit versammelt hat. Einerseits kriminelle Geschäftemacher, die das Internet benutzen, um verbotene Produkte an den Mann zu bringen, und andererseits ein Ensemble von Freiheitskämpfern, die ihre anarchistischen (kein Staat!) oder kommunistischen Ideen (kein Eigentum) in der virtuellen Welt des Internets realisieren wollen.

Kommunisten, Anarchisten, Freiheitskämpfer, Che Guevaras des Internets, wenn wir so wollen. Das ist den aktuell regierenden Gutmenschen und 68ern ein Schritt zuviel, das ist die Konterrevolution, da sind die eigenen alten Ideale plötzlich feindlich. Das lässt tief blicken.

Doch warum kam es trotzdem zum entsprechenden Gesetz? Wichtige deutsche Blogger riefen in Berlin zu einer Mahnwache gegen die Gesetzgebung auf und kritisierten, argumentierten hier und da, mehr oder weniger kompetent. Derweil wurde die Mahnwache zur Farce: Während ist Deutschland hunderttausende Schüler und Studenten mal wieder gegen 100 Euro Studiengebühren im Monat demonstrierten, langweilten sich gerade einmal 300 Aktivisten vor dem Brandenburger Tor bei der Mahnwache.

Der deutsche Netznutzer – passives Opferlamm? Die Politik würde nicht derart über die Köpfe der Bürger hinwegentscheiden, wenn sie echten Gegenwind bekommen hätte. Die kritische Berichterstattung in Blogs und Twitter mag meinungsprägend für Netznutzer sein, an der regierenden Generation Analog geht sie völlig vorbei, weil diese Leute eben das Internet kaum oder nur mit ängstlichen Zuckungen im Gesichtsbereich nutzen können. Ein Massenmedium, das zwar Massen informieren, aber nicht aktivieren kann, muss als solches angezweifelt werden.

Es wäre dringend nötig gewesen, auf die Straße zu gehen. Zu demonstrieren gegen die Einschränkung der Freiheitsrechte, den Politikern zeigen, dass es sie gibt, die Netznutzer, dass es normale Menschen sind und kein päddokriminellen Anarchisten und Diebe. Berufstätige Menschen, Wähler und Steuerzahler. Doch das ist nicht geschehen.

Und hier liegt das Problem: Der deutsche Netznutzer ist ein Nerd, ein Kellerkind. Ich spreche mich selbst nicht frei davon, denn es ist einfach ein Unterschied, online eine Petition zu unterschreiben und dafür auf die Straße zu gehen. Ein wenig erinnert mich das an all die geekigen IT-Journalisten, die lieber 50 E-Mails schreiben, als einmal jemanden anzurufen. Eine tiefsitzende Sozialphobie, die denen eigen ist, die sich für Netz und Computer interessieren, eine Sozialphobie, die oft durch blanken Exhibitionismus kompensiert wird. Große Gruppen, einstehen für Ziele, das macht diesen Menschen Angst. Und da können sie tausend Blogartikel gegen Zensursula und 5.000 lustige Bildchen und T-Shirts im Netz verbreiten: Es geht an denen, die das Sagen haben, einfach vorbei.

Hinzu kommt, dass die moderne deutsche Protestkultur unterentwickelt ist. Der Deutsche geht nur auf die Straße, wenn es ihm ans Geld geht, wie oft sind die Gewerkschaften unterwegs, wie selten die, die wirklich etwas bewirken wollen. Und dann die Studenten: Für 100 Euro Studiengebühren in Monat gehen sie bundesweit auf die Barrikaden, doch wenn es um ihre Freiheit geht, sind sie Schafe wie alle anderen.

So kann das nicht funktionieren. Deshalb sollte sich auch niemand beschweren, wenn er von der Generation Analog im Rahmen des oft beschworenen “Generationenkonflikts” übergangen wird.

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24 Comments on "Zensursula und die deutsche Seele"

  1. Sascha Schoppengerd
    18/06/2009 at 23:00 Permalink

    Ein wirklich ansprechender Beitrag, der viele wahre Worte enthält und das Problem auf den Punkt bringt. Die meisten deutschen sind einfach zu passiv und agieren tatsächlich nur, wenn es um reale Euros geht.

    In Frankreich hingegen hätten die Protestler vermutlich gleich das gesamte Parlament in Brand gesetzt. Aber das sind halt die kulturellen Unterschiede, die sich niemals ändern werden.

  2. Gabriel
    18/06/2009 at 23:35 Permalink

    Sehr schöner Artikel!
    Richtig, es ist ein Mantel des Schweigens. Eher verstecken als bekämpfen. Man fragt sich doch zurecht; “Wenn sie die Seiten finden, warum dann auf eine Blacklist setzen, man könnte sie doch gleich löschen und gegen die Betreiber vorgehen!?”
    Protestkultur fehlt den Deutschen leider nicht nur im Netz, schade! Das Tor steht jetzt offen für Kontrolle und Einschränkungen der Informationsfreiheit! Danke Ursula!

  3. CChris
    19/06/2009 at 00:11 Permalink

    Wunderbar geschrieben!

    Ich erlebe aber leider nur all zu oft, dass es nicht nur die älteren Generationen sind, die “Angst” vor dem Internet haben…

    Auch viele Jugendliche und Jungen Erwachsenen, kennen sich im Internet nur Unzureichend aus.

    Sie hören: “Kinderporno-Seiten werden gesperrt…”

    Wer nicht weiß, wie eine DNS-Sperre funktioniert, wie man ihr entgehen kann und wo die Kritikpunkte an dieser Umsetzung sind, der sagt sich klar:

    “Ja, das ist eine gute Sache – da bin ich dafür…”

    Versucht man dann mit diesen Menschen zu diskutieren, wird man – wie von Fr. von der Leyen mit schiefen blicken angestarrt und steht quasi als Krimineller da.

    Leider Gottes befinden wir uns momentan in der Zeit, in welcher noch beide Generationen – wie du es beschreibst “Generation Analog” und “Generation Internet” – aufeinander treffen.
    Das es dann zu Konflikten kommt, hat uns die Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt.

  4. Student
    20/06/2009 at 20:51 Permalink

    Dein Artikel mag ja schön und gut sein, aber wir gehn nicht wegen 100 Euro auf die Straße sondern 500! …Wenn du mal eben 500 Hunis übrig hast, dann kannst du sie mir ja schenken… bald heißts nämlich wieder Studiengebühren zahlen!

  5. Peter Steiner
    21/06/2009 at 12:13 Permalink

    Das nerdige der ganzen Bewegung halte ich auch für ein großes Problem. Wenn man Bilder der Demos betrachtet sieht man etliche Banner mit Parolen, die für die “Kellerkinder” witzig und überaus pfiffig erscheinen mögen, aber dem einfachen Malocher am Straßenrand verschlossen bleiben. Mich wundert nur, dass noch keine LOLCats auf den Banner zu finden sind, aber vielleicht habe ich sie bisher auch einfach übersehen. Ich denke so kann sich der normale Mensch auf der Straße nicht mit den Zielen dieser Bewegung identifizieren.

  6. CRen
    21/06/2009 at 20:32 Permalink

    @Student: 500 Euro pro Semester. Macht nichtmal 100 pro Monat! Rechnen kann sie auch nicht mehr, die Generation Doof, ABER rumprotestieren…

  7. wolf
    22/06/2009 at 20:59 Permalink

    das Problem ist, dass das 500Euro ZUSÄTZLICH zu den Semstergebühren wie Sozialbeitrag oder Zugticket dazukommen, in Aachen sind das bisher knapp 700 Euro. Und das einem nichtverdienenden Studenten (~115€) pro Monat nochmal aufzubürden, der vielleicht keinen Nebenjob hat, weil er wg. Bachelor keine Zeit auf etwas anderes als Uni hat oder der vielleicht keine Eltern hat, die Ihn finanziell so gut unterstützen können, kann man nicht einfach als belanglos abtun.

    ___

    Ich meine, es geht natürlich alles, aber muss man sich sonst mehr zurücknehmen, weswegen man die Gastronomie, die von der Wirtschaftskrise natürlich fast so stark gebeutelt wurde, wie zb die Automobilindustrie, nicht mehr genügend unterstützen kann. Die Studiengebühren sind also Schuld an einer zunehmenden Verwahrlosung und Insolvenzanträgen von Kneipen aber auch namhaften Herstellern von Studentenfutter, wie zum Beispiel McDonald’s oder BurgerKing.

  8. Student
    23/06/2009 at 00:02 Permalink

    @Cren: Alles klar…. “nicht mal 100 pro Monat”… es hat nicht jeder nen Papi, der einem das Geld in den Allerwertesten schiebt ;) … und wie wolf schon sagt: es bleibt nicht bei den 500. Zusätzlich kommen für die Wohnung nochmal 200-300 (oder auch mehr) monatlich hinzu oder ~200 fürs Pendeln, essen müssen Studenten auch, Bücher kaufen ebenfalls (nein, kein Taschenbuch für 5 Euro sondern manchmal bis zu 100 € – ja, 100 Euro!), Skripte kaufen…….etc.

    Na, was sagst du jetzt dazu? Ist doof, wa?

  9. CRen
    23/06/2009 at 01:37 Permalink

    Also Eure Jammer-Rechnungen sind wirklich wunderbar. Es sind und bleiben unter 100 Euro im Monat ZUSÄTZLICHE Belastung. Und Kneipen und Burgerking gehen bestimmt nicht deshalb Insolvent.
    Zumal es wirklich Jammern auf hohem Niveau ist, wenn man derart viel Kohle in Kneipen und bei BK lassen kann, um die vor der Insolvenz zu retten.

    Deutschland, Doofland… ich nehme an, die hier Postenden haben nicht begriffen, dass sie unglaubliche Vorzüge genießen, etwa das so schlimme Bahnticket, was selbst für 200 Euro pro Semester geschenkt ist! Unser Berufstätigereins muss dummerweise für sowas 100 Euro im Monat latzen. Und das mit dem BK und den täglichen Kneipenbesuchen kann man sich dann auch abschminken. Und dann gibt’s ja auch noch BaföG für die, die nicht viel haben. Insofern: 500 Eus pro Semester sind geschenkt, in anderen Ländern kriegt man dafür nichtmal ein halbes.

  10. Thaniell
    23/06/2009 at 08:17 Permalink

    @CRen:
    Mit den 500 Euro dürfte mal gerade so mehr als ein Monatssatz Bafög weg sein – ja huch einen Monat keine Miete zahlen und nix essen? Arbeiten sagst du? Ja klar und gleichzeitig das Semesterprogramm im Zeitplan abarbeiten…
    Was sollen eigentlich diese famosen Pauschalisierungen und Unterstellungen? Nicht jeder Student hängt jeden Abend in der Kneippe ab! Die meisten Studentenfeten der Partystudenten (und das ist auch nur eine Subgruppe insbesondere bei den Erstsemestern) sind @Wohnheim weil da wesentlich günstiger zu machen, denn die Kneippe und den Club kann man sich nicht so dermaßen oft leisten ohne zahlende Eltern.
    Und jeder hat das verdammte Recht öffentlich zu jammern, deswegen is das hier ne Demokratie.

    Aber immerhin auf den Inhalt des eigentlichen Artikels können wir uns ansonsten einigen. Ja es wäre schön gewesen hätten wir direkt eine krachende Demo auf die Beine gestellt. Aber Leider existieren für diese Anliegen (Verteidigung des GG) noch keine vernünftigen Kommunikationsstrukturen zur Mobilisierung der Nicht-Nerdigen Massen. Wohingegen Schülervertretungen und ASTAs beim Thema Bildung sofort ihre Verantwortung erkennen da mitzumischen.
    Allerdings find ich es im Gegenteil überhaupt nicht schlimm, dass wir keine französische Flammenwerfer-Protestkultur haben. Allerdings müssen wir jetzt auch wirklich ran an den Feind und ihn (auch von innen heraus) zunichte machen. Will meinen ASTA und Schülervertretungen und dem Rest der Nation verklickern was gerade geht.

  11. wolf
    23/06/2009 at 18:49 Permalink

    Ich behalte mir vor, den zweiten Teil meines vorangegangenen Artikels als nicht ernst zu nehmend zu deklarieren… wusste ja nicht, dass die Diskussion noch voll ingange ist

  12. Lacy
    24/06/2009 at 04:51 Permalink

    Pretty nice post. I just came by your site and wanted to say
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  13. Student
    24/06/2009 at 22:16 Permalink

    @cren: Du glaubst ernsthaft dass das Pendeln 200 pro Semester kostet???? Pro Monat, Junge! Das nennt man ‘Monatsticket’ (und nein, eine Bahncard oder ein Jahresticket macht das Ganze nicht billiger.)
    …. von wegen nicht mal 100 Euro/Monat….. eigentlich hast du ja recht: es sind nicht 100 pro Monat die ein Student zu blechen hat, sondern viel mehr.

  14. Taxi Driver
    25/06/2009 at 11:47 Permalink

    @student Dann ist wohl bei dir das Pendeln billiger als der Umzug in eine Uni-nahe Wohnung, was?

    Dadurch wird der horrende Fahrpreis bei dir aber zur Milchmädchenrechnung. Und ja, Semestertickets, die für’s Fortkommen in der jeweiligen Studienstadt gedacht sind, kosten im Semester zwischen 100 und 200 Euro, je nachdem, wo du gerade studierst. Und ebenfalls ja, auf den Monat umgelegt, sind die Studiengebühren überall in Deutschland knapp über 100 Euro. Den die zusätzlichen 500 Euro Gebühren, zahlt der Studierende nur EINMAL im SEMESTER. Genauso WIE DAS SEMESTERTICKET, das für den ÖPNV gedacht ist und nicht für einen tägliche Reise vom Sauerland nach Köln und zurück!

    @CRen Sehr schöner “Demokratiewachrüttel”-Artikel!

    P.S.: Studieren war schon immer etwas für die Leute mit etwas und mehr Wohlstand. Schade, dass die 68er anscheinend gescheitert sind. Ihr Konzept der freien und frei zugänglichen Bildung für alle Schichten ist wohl spätestens seit Einführung der Studiengebühren grandios gescheitert. Denn, wie zurecht vorher schon bemerkt, bringt einen Bafög nur zum Teil weiter.

  15. CRen
    25/06/2009 at 17:25 Permalink

    @Taxi: Danke!

    Schlimm, dass die deutsche Studentenschaft so verwöhnt ist, dass sie glaubt, 500 Euro pro Semester, also 80 Euro pro Monat Mehrbelastung wären noch ein Problem wenn man iPod, Handy, Auto und eine eigene Bude hat.

  16. Student
    25/06/2009 at 21:13 Permalink

    @taxi+cren:
    ipod – fehlanzeige,
    handy: 5 Jahre alt, ohne Foto
    Auto – noch nie gehabt
    eigene Bude – auch nicht
    …fällt dir was auf? Wart ich helf dir mal: es ist alles falsch was du behauptest.

    @taxi: Es gibt kein Semesterticket, Junge! Pendel mal nach München… und du wirst erkennen, dass es keines gibt und die Monatskarte das billigste ist! Und ne Wohnung in München für 200 wirst du nicht so schnell finden. Mag ja sein dass Buxtehude ein Studenten freundlicher Ort ist der gleich ein Semesterticket anbietet, aber in München gibts sowas nicht. (Strecke ist übrigens Rosenheim-München)

  17. Thaniell
    26/06/2009 at 06:04 Permalink

    @Student:
    Carramba, dann macht eurem ASTA/der Uni/Regierung (ja ich weiß uneinsichtige CSUler) mal Druck – man nenne mich verwöhnt, aber wenn schon diese obskuren Gebühren, dann gehört sich nen Semesterticket einfach (selbst ohne eigentlich).

  18. wolf
    26/06/2009 at 22:27 Permalink

    @cren: nicht immer von sich auf andere schließen…
    ich finde es komisch, dass Du als eigentlich frischgebackener Student über die “Generation Doof” spricht wie der Oppa über die Jugend…
    Sei froh, dass Du Geld bekommst, anstatt für deine Leistungen bezahlen zu müssen! Deine Argumente/Rechnungen überzeugen mich nicht und Du bist auch nicht offen für die der anderen…

  19. wolf
    26/06/2009 at 22:28 Permalink

    PS: hast nen schönen Blog =)

  20. CRen
    28/06/2009 at 03:19 Permalink

    @Wolf: Ich bin kein frischgebackener Student, ich bin lange raus aus der Nummer :) Und Geld vom Staat bekomme ich nicht, ich zahle für meine Leistungen: Krankenkasse, Rente, Pflege, Kirche, Einkommenssteuer und den ganzen anderen Rödel. Satte 55 Prozent vom Brutto bleiben mir nach allen Abzügen, dazu kommen Miete, Versicherungen, Strom, Essen und der ganze Kram.

    Ich bin berufstätig, 40 Stunden die Woche, oft auch am Wochenende. Und deshalb bekomme ich jedesmal einen Hals, wenn sich die Studenten wegen 100 Euro im Monat ins Hemd machen, wo sie doch 400 Euro monatlich ganz steuerfrei – und mit wirklich wenig Abgaben auch jederzeit mehr – verdienen können!

  21. CRen
    28/06/2009 at 03:23 Permalink

    Übrigens spitze, dass sich alle hier wegen der 100 Euro aufregen, aber niemand wegen Zensursula…

  22. wazi
    29/06/2009 at 09:42 Permalink

    Warum soll sich jemand über Zensursula aufregen?
    Es ist beschlossene Sache. Jetzt darüber meckern bringt leider auch nichts mehr.

    Ich hoffe nur, dass sie in Österreich noch nicht ganz so grenzdebil sind…

  23. Thaniell
    10/07/2009 at 15:29 Permalink

    Über Zensursula besteht ja weitestgehend ein Konsens des Aufregens bei den 100 Euro offensichtlich nicht^^ bzw. ob des Interesses an der debatte ist das Gros überhaupt erst hier, was willst du da also noch hören….

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